WEGweiser:


Motivlos, ohne Erwartung einer Belohnung

und ohne einen bestimmten Zweck,

das ist der WEG als Lebensweisheit.



Der Weg zum WEG


Die Menschen nehmen immer an,

dass sie vom richtigen Weg abgekommen sind,

wenn sie dunkle Tiefen erleben.

Doch wenn sie nicht mehr wissen, wie es weitergeht,

ist die einzige Antwort, der einzige Impuls, der sinnvoll ist:

Warte ab, was das Unterbewusstsein zu dieser Situation zu sagen hat.


Ein Weg ist nur dann mein WEG,

wenn man ihn selbst findet und ihm selbst folgt.

Es gibt keine allgemeingültige Vorschrift dafür.


(Mit dem Verstand schwer zu verstehen,

versuchen Sie es zu spüren und probieren es einfach.)


Ernsthaftes Interesse

und die Bereitschaft für Experimente vorausgesetzt,

verlangt der WEG nur zwei besondere Fähigkeiten,

die absolut jeder hat – Mut zu Ehrlichkeit.

Glaube an irgendetwas ist unnötig, ja sogar störend –

überzeugen soll Sie einzig das Resultat Ihrer Versuche.


Der WEG verspricht Ihnen nichts, was Sie nicht halten könnten.

Sich mit Ihren gewachsenen Überzeugungen und daraus resultierenden

Gewohnheiten des Denkens und Handelns auseinander zu setzen

ist bereits der WEG.



Der WEG des Nichthandels bedeutet,

nicht gegen die innere Autorität handeln.

Es braucht kein nachgrübeln, kein bewerten, kein analysieren

um nach Lösungen zu forschen.

Es reicht vollständig, das Thema (meist Problem) ganz genau,

offen und ehrlich anzusehen, ohne darüber nachzudenken,

ohne Analyse und vor allem ohne Anstrengung.

Den Rest erledigt der WEG.


Alles passiert in der Gegenwart, im Hier und Jetzt.

Mit allen Sinnen aufmerksam sein,

bedeutet weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit

herumstreunen.


Bevor uns ein äußerer Vorgang (Handlung, Sache) bewusst wird,

erfolgt aus alter Gewohnheit ein Denkprozess.

Unser Gehirn prüft, ob an der wahrgenommen Szene

etwas von früheren Erfahrungen zu erkennen ist,

dann holt es sich aus dem Speicher des Gedächtnisses

den dafür aufgefundenen Namen,

klebt der Szene dieses Etikett auf –

und erst dann gestattet unser Verstand dem Bewusstsein,

Kenntnis von diesem Vorgang zu nehmen.


Eine scheinbar spontane Erfahrung eines Vorgangs

erfolgt aus zweiter Hand.


Der Verstand gestattet den Sinneseindrücken niemals

unmittelbar zum Bewusstsein zu gelangen.

Sobald wir dieser Vorgangsweise direkt ins Auge blicken,

kann sich der WEG zeigen.


Betrachten Sie unser Dasein so nüchtern und realistisch

wie es tatsächlich ist, ohne irgendeiner Erkenntnis auszuweichen

und sei sie noch so unangenehm.

Gedanken entstehen immer aus dem Vergleichen

mit Elementen der Erinnerung

und gehören folglich der Vergangenheit an.

Auch erdachte Ideen und Zukunftsblicke wurzeln in Erfahrungen,

die man in der Vergangenheit gemacht hat.


Die ununterbrochene Geschwätzigkeit unseres Denkens

ist ein ernsthaftes Hindernis für das Leben in der Gegenwart.

Dabei ist es völlig nutzlos, zu versuchen

dieses Denken zu unterdrücken.

Der Prozess, Denken ausschalten,

ist ja gleichfalls ein Denkvorgang.


Das menschliche Bemühen,

immer auf eine Art besser zu sein als andere,

oder als man selbst gerade ist,

ist geradezu lächerlich, wenn man bedenkt,

dass jeder Mensch in Wahrheit erheblich mehr ist,

als er mit dem Denken ermitteln kann.

Wenn wir nur ein paar Sekunden aufmerksam unsere Umgebung,

die Vorgänge rund um uns herum, beobachten,

haben wir Berührung mit der universellen Energie = mit EnerChi!


Den Geschehnissen ihren Lauf lassen, ohne Widerstand zu leisten,

sie nur betrachten. Das ist bereits Handeln im Nichthandeln.


Leben wie in der schönsten Zeit der Kindheit;

ohne Sorgen, frei von Konflikten, das Gestern vergessend,

vom Morgen nichts wissend, einzig im Heute verweilend,

voller Glück und Gelassenheit.

Das ist Lebenskunst, das ist Leben am und im WEG.


Sich von allen Bindungen zu befreien, von jeder Art Autorität,

egal ob diese von außen kommt oder aus in Ihnen selbst,

in Gestalt von festgefahrenen Schablonen,

religiösen Bindungen, Überzeugungen oder Ähnlichem.


Wenn Sie beharrlich und ohne innere Stellungnahme,

Ihre Reaktionen auf die Geschehnisse des Lebens beobachten,

und zwar immer in dem Augenblick, in dem sie eintreten,

werden Sie deutlich Art und Umfang ihrer Bindungen wahrnehmen.

Die Beobachtung selbst ist bereits der WEG.


Sobald die Erkenntnis von Ihren verschiedenen Bindungen

tief in Ihnen lebendig ist, weit über das Denken hinaus,

werden Sie feststellen, dass diese Bindungen

ganz von selbst ihre Macht über Sie verlieren.


Im Auflösen aller Bindungen liegt noch eine Sache;

die Frage nach der persönlichen Sicherheit.

Solange Sie sich gebunden fühlen, empfangen Sie

aus dieser Vorstellung ein Gefühl von Sicherheit

und Geborgenheit, ein sogenanntes Pseudogefühl.

Diese Sicherheit ist absolut trügerisch, sie ist relativ,

in Wahrheit existiert sie nur als emotionale Vorstellung,

eine Beruhigungspille mit Dauerwirkung.


Wenn Sie im Leben bereits einmal

eine sehr tief greifende Krise durchgemacht haben,

die bis an die Fundamente Ihrer Existenz reichte,

dann werden Sie sich erinnern.

Die Wendung zum Bessern kam in jener Phase,

in der sie sich, zu erschöpft zum Weiterkämpfen, total aufgaben.

Also keine Bindung mehr vorhanden war

und jeder Sicherheitsgedanke ebenso.


Dann kann diese ungeheure universelle Energie wirksam werden,

mit einer Intelligenz jenseits vom Denken.

Ein Mensch, der diese Wahrheiten wirklich versteht,

lebt aus seiner geistigen Mitte heraus, lebt den WEG.

Dies ist der Ausdruck wirklicher Freiheit.


"Intelligenz ist ein natürliches Phänomen –

genau wie Atmen und Sehen.

Intelligenz ist ein inneres Sehen; sie ist intuitiv.

Sie hat nichts mit Intellekt zu tun."

 

Daher sind wir heute,

so wie derzeit unser Verstand beschaffen ist, unfähig,

die Wirklichkeit wahrzunehmen.

Was wir für Wirklichkeit halten, sind nur Bruchteile der Realität.

Dieser Mechanismus sorgt auch gründlich dafür,

dass sich nur sehr wenige neue Erkenntnisse bei uns einschleichen.

Alles wird sorgsam ins Unterbewusste abgedrängt.


Wir tun und glauben, was andere auch tun und glauben,

und das halten wir dann für richtig.


Wir dürfen begreifen,

dass unser Leben etwas anderes sein kann als das,

was wir bisher gedacht haben.


Der Schritt zur inneren Freiheit beginnt damit,

dass wir unsere Bindungen ansehen, und sie solange beobachten,

bis wir die in ihnen liegende Gefahr erkannt haben.

Dieser Vorgang genügt.


Überhaupt ist diese Art zu leben,

also ehrlich im hier und jetzt vollkommen präsent zu sein,

am einfachsten zu erreichen, wenn sie jede Art von Wissen vergessen.

Alles was Sie bisher gelernt haben,

nützt Ihnen für die Lebenspraxis Ihres WEGES nichts.


Wissen hilft im Beruf,

oder wenn Sie einen Nagel in die Wand schlagen,

aber bei Ihrer geistigen Weiterentwicklung steht es Ihnen im Weg.


Sie sollten wahrhaft und jungfräulich

mit den unbefangenen Augen eines Kindes auf Ihr Leben sehen.


Voraussetzung, wie bei allem Vorgehen ist,

dass Sie Ihre aufmerksamen Beobachtungen,

ausschließlich in der Gegenwart ausführen.

Wichtig ist alleine, wie heute Ihr Zustand ist.

Aufmerksamkeit für diesen Augenblick.


Ihr ehrlicher Wille, Ihre Bereitschaft,

Ihr leidenschaftlicher Wunsch FREI zu werden,

ist der WEG.


Aufmerksamkeit hat mit Gedanken bzw. Konzentration nichts zu tun.

Es ist Beobachtung mit all unseren Sinnen, unserem ganzen Sein,

mit der Freiheit von jeder inneren wie äußeren Bindung.

Freiheit von Autorität.

Und noch einmal, vor allem ist Aufmerksamkeit

ausschließlich in der Gegenwart wirksam.


Beobachten ist im Grunde sehr einfach.

Wir bemerken etwas, vielleicht eine Katze, und sehen hin.

Mehr nicht.

Das wäre beobachten.

Hört sich sehr einfach an, nicht wahr?

Wären da nicht schon wieder diese Gedanken,

mit ihren Vergleichen, Bewertungen etc.,

die sich so gerne dazwischenschalten.


Was wir daher in unserer üblichen Art und Weise beobachten,

ist nicht die Wirklichkeit, sondern unsere Erinnerung daran.

Alleine schon die sofortige Etikettierung mit ihren Namen.

Wir dürfen also wieder lernen, Dinge einfach anzusehen,

ohne sie mit unserer Erinnerung zu vergleichen.


Probieren Sie es gleich einmal.

Suchen Sie sich ein Ding und beobachten Sie es.

Sehen Sie hin, ohne es mit Ihren Gedanken zu begleiten,

ohne eine Etikette darauf zu kleben.

Lernen Sie, gewöhnen Sie sich an, alles um sich herum,

in jeder Situation im Alltag oder bei Spaziergängen etc.,

mit unbefangenen Augen zu betrachten.

Nehmen Sie keinerlei Analysen des Geschehens vor,

kommentieren Sie nicht, denken nicht „ z. B. Katze“,

blicken Sie einfach nur.

Aber bitte verkrampfen Sie dabei nicht und denken etwa;

„Ich muss beobachten, darf nicht denken“.

Beobachten Sie völlig entspannt und gelassen

und nehmen zur Kenntnis was Sie sehen.

Es gibt nichts zu glauben, Sie erfahren es ganz einfach.


Die sanfte Kunst des Beobachtens

ist die Grundlage für Aufmerksamkeit.

Beobachten ist ein Vorgang mittels unserer Sinne.

Tasten, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen

und den am meisten benutzten Sinn, dem Sehen.


Wenn Sie gelernt haben die Bindungen zu lösen,

stellt sich Aufmerksamkeit ein.


Mit dem ehrlichen Wahrnehmen eines Vorganges

beeinflussen wir ihn bereits,

und verändern ihn auch.


Insbesondere aus der Beobachtung unserer eigenen inneren Vorgänge,

ebenso ohne Stellungnahme oder Beurteilung,

gewinnen wir Einsicht in unseren tatsächlichen Zustand.

Und glauben Sie mir, viele Menschen haben keinen blassen Dunst,

was sie wirklich sind.


Auch Kreativität und Inspiration

gedeihen auf dem Nährboden der Aufmerksamkeit.


Versuche, Denken zu kontrollieren,

sind, wie bereits erwähnt, völlig sinnlos.

Im Gegenteil, Druck erzeugt Gegendruck, gleich wie in der Mechanik.

In dem Maße, wie wir durch Mühe etwas erreichen wollen,

wächst der Widerstand, und es entzieht sich uns.

Erst wenn wir ganz loslassen, öffnen sich die Tore des Gelingens.


Die Erinnerung ist die Sammlung

all unserer im Leben gemachten Erfahrungen.

Die Summe dieser Erfahrungen sind wir,

das ist unser sogenanntes ICH.

Wir wissen folglich über uns nur Dinge,

die wir aus eigenem Erleben

oder durch Lernen aus zweiter oder dritter Hand kennen.

Also besteht unser gesamtes Wissen über uns selbst

aus einer Reihe eingeschränkter Erfahrungen,

die innerhalb eines abgeschlossenen Kreises

von Erlebnis – Gedanke – Analyse – Gedächtnis –

und wieder Erfahrung usw. zustande gekommen ist.

Ein wahrer Teufelskreis.

Und dazu kommt noch,

dass wir uns am Urteil von Leuten orientieren,

dessen Bewusstseinsprozess ebenso befangen ist.


Wir Menschen bewegen uns fortwährend

in einer Illusion, die wir für uns und unser Leben halten.


Unser ICH, unser Ego, ist heute ein Gebilde,

das vom Denken erstellt wird und einzig aus Gedanken existiert.

Unser ICH ist daher ein Wesen der Vergangenheit,

niemals ist es ihm möglich, in der Gegenwart zu existieren.

Jetzt fragen Sie bestimmt: Wer existiert dann in der Gegenwart?

Jeder kann in der Gegenwart, im Hier und Jetzt, leben.

Dazu gehört eben ehrliche Aufmerksamkeit, und das ist der WEG.


Es gibt einen sehr einfachen und wirkungsvollen Trick,

wie Sie Denken und dennoch in der Gegenwart leben.

Sie beobachten Ihre Gedanken.

Zunehmend werden Sie dabei Ihre Gedanken,

meist schon erwartend, völlig ungezwungen beobachten.

Oft stellt sich dabei sogar eine gewisse Heiterkeit ein,

aber auf jeden Fall wird Ihr störendes Denken disziplinierter

und wesentlich geringer, ohne Gewalteinwirkung.


Dank der Wirkungsweise der Aufmerksamkeit

entfernen Sie sich keinen Schritt aus der Gegenwart.

Es kehrt Ruhe ein im Geist, er wird leistungsfähiger

und empfänglicher für die leise Stimme der Inspiration,

die jenseits vom Denken kommt.

Es sind die Impulse vom WEG - die EnerChi - Impulse!


Der WEG ist eine Welt voller Natürlichkeit, Absichtslosigkeit,

frei von Motiven und Strebsamkeit.

Man trifft seine Entscheidungen spontan.

Man analysiert keine Situation sondern erfasst ihren Gehalt intuitiv,

und daraus erwächst die Tat.

Man erfreut sich materiellen Besitzes, aber man besitzt nicht,

der Besitz besitzt mich.

Man denkt nicht über Moral und Gerechtigkeit nach,

man weiß, dass man gemäß den spontanen Impulsen richtig handelt.

Probleme erkennt man im Ansatz und wendet ihnen unmittelbar,

ohne Verzögerung,

seine volle Aufmerksamkeit zu und beobachtet sie gründlich.

Dann wendet man sich wieder dem Tagesgeschehen zu

und vergisst das Problem.

Die dadurch grenzenlos wirkende Intelligenz

findet die Lösung und sendet Signale zum Handeln.

Wer lernt, Gefühle „pur“ zu erfahren, wird feststellen,

dass diesen eine völlig neue Dimension

der wirklichen Wahrnehmung innewohnt.


Aber Vorsicht;

„Bewusst Positives Denken“

zwingt uns das Abwenden von der Realität förmlich auf.

Wenn Sie die wunderbare Kunst,

den Dingen allzeit geradeweg ins Auge zu schauen einmal beherrschen,

werden Sie erfahren,

wie schön und unbeschwert das Leben wirklich ist.


Die Untugend, niemals der Wirklichkeit ins Gesicht zu sehen,

haftet uns seit der Jugend an.


Sobald wir aufhören, über unsere Gefühle nachzudenken,

und versuchen, sie unmittelbar zu empfinden, sie zu beobachten,

ihnen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken,

werden wir ihre natürliche Existenz wahrnehmen.


Lassen Sie all Ihren Gefühlen Raum,

erlauben Sie ihnen, sich vollends zu entfalten.

Aussteigen, im Sinne des WEGES, bedeutet in erster Linie,

das bewusste Abtrennen Ihrer Gebundenheit an falsche Gefühle

und Inhaltslosigkeit emotionaler Denkvorgänge.

Gleichzeitig die Zuwendung zu wirklichen Empfindungen,

die aus Ihrem Selbst kommen.

Dadurch haben Sie Kontakt zu sich selbst,

und daraus erblüht Ihnen grenzenlose Energie = EnerChi.

Auch wenn wir einen Glauben haben, egal welcher Herkunft,

ist dies ein Gebilde von Gedanken und bewirkt Abhängigkeit.

Die Wirklichkeit können wir mit der Zeit nicht mehr wahrnehmen.


Die innere Unabhängigkeit bestimmt die Qualität Ihres Alltages.


Die Essenz des WEGES ist das Aufhören aller Gegensätze.

Der WEG ist das kontinuierliche Zusammenspiel dieser Gegensätze.

Dem Tod liegt neues Leben begründet,

wie im Neugeborenen der Tod bereits Pate steht.

Es bedeutet auch das Aufhören des Egos.

Ohne Ego leben bedeutet natürlich leben.

Wer sich aller Handlungen der Natur enthält,

sich nicht gegen den Strom des WEGES stellt,

sich aber auch entsagt, neben dem Strom stehen zu bleiben,

der steht in Harmonie mit ALLEM,

und seine Handlungen werden erfolgreich sein.


Dies zu verstehen bleibt dem Verstand versagt.

Aber es lässt sich erahnen.


Unsere Intuition ist fähig, diese Dinge zu begreifen.


Es gibt auch keine Teile auf unserer Welt,

alles gehört organisch zu einem in sich geschlossenen Ganzen.

So unglaublich und paradox das klingen mag –

es ist schlicht und ergreifend Tatsache.


Öffnen wir uns vollends dieser Erkenntnis,

dass wir Bestandteil eines großen Ganzen sind,

dass unsere individuelle Identität von geringer Bedeutung ist,

weil jeder von uns die gesamte Menschheit repräsentiert

und eins mit dem Universum ist.


Wer sein ICH auf die gesamte Menschheit ausdehnen zu vermag,

ist wahrhaft frei von falschen Vorstellungen.

Nicht trennen und nicht unterscheiden!


Hören Sie auf, etwas werden zu wollen, sie sind bereits.

Hören Sie auf, Erwartungen an die Zukunft zu fesseln.

Hören Sie auf, im gewohnten Stil weiterzukämpfen.


In diesem Zustand hört „Denken“ in seiner bisherigen Form vollständig auf.

Wir behalten uns wohl noch unser Erinnerungsvermögen,

kennen unsere Heimatadresse und verfügen natürlich

über unsere erlernten Fähigkeiten,

aber unser Alltagsleben wird nicht mehr vom Denken,

sondern einzig von unserer Intuition geleitet.

Erst wenn wir die Finger von der Lösung der Aufgabe lassen,

kann die intuitive Intelligenz ihre volle Macht entfalten

und für uns den WEG frei räumen.


Wir haben nur dafür zu sorgen, dass das Wesen der Aufgabe,

vollkommen ehrlich und möglichst nahe

an unser tiefstes Selbst herangeführt wird.


Erleuchtung, wie sie so gerne Esoteriker anstreben,

ist die Erfahrung der absoluten Gegenwart – so einfach.

Und Erleuchtung öffnet uns die Augen für die Realität.


Wir können die Dinge so sehen, wie sie tatsächlich,

in der vollkommenen Gegenwart sind.


Freiheit von aller inneren Gebundenheit

und Leben in der Gegenwart.

Mehr ist nicht erforderlich –

aber mit weniger geht es auch nicht.

 

Simply Happy